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Berichte Klubabende
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"Vom Roten Platz zum Baikalsee"
Vereinsklubabend 19. Januar 2011 - Dr. Jürgen Schmeißer

               

               

               

Zum ersten Klubabend des DWBV im Neuen Jahr starteten die Teilnehmer zu einer spannenden Reise von Moskaus Rotem Platz zum Baikalsee. Dr. Jürgen Schmeißer (DLW;  www.wanderideen.de)  berichtete von eigenen Wander- und Besichtigungserlebnissen im Gebiet des Goldenen Ringes von Moskau mit seinen zahlreichen Klöstern und Kirchenbauten aus der Zeit der Moskauer Rus. Anschliessend stiegen alle gedanklich in einen Linienzug der Transsibirischen Eisenbahn, um authentisch russisches Leben entlang der Bahnstrecke und im 4er-Coupe des Wagons zu erleben. Über Kasan, dem islamischen Zentrum der Russischen Föderation,  mit seiner Moschee mit vier Minaretten ging es nach Irkutsk.
Hier startete die selbstorganisierte Tour in kleiner Gruppe Dresdner Wanderer an den Baikalsee. Die Insel Olchon wurde teilweise weglos, dafür recht steinig und sehr baikalseenah – also auch mal durch´s Wasser - als mittelschwere Trekkingtour erkundet. Eine weitere Mehrtagesetappenwanderung führte alle Teilnehmer entlang des alten Schienenstranges der Baikalbahn von Port Baikal am Südufer des Baikalsees entlang.
Legenden und Reisesehnsüchte, wie Moskaus Goldener Ring, die Transsibirische Eisenbahn und der Baikalsee wurden erlebbar und für sowohl Individualreisende – wenn auch ein wenig kompliziert – als auch im organisierten Tourismus realisierbar  aufgezeigt.
 

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Peru - Auf den Spuren der Inkas
Klubabend am 20. Oktober 2010




"Namibia - Eindrücke einer Rundreise" 

Klubabend am 17.02.2010 - Fotos und Text von Christian Schreiterer 

Wechselnde Landschaften von den tiefen Schluchten des Fish-River-Canyon über weite Steppen bis hin zu den gewaltigen Dünen der Namib und eindrucksvollen Berglandschaften verbunden mit einer geringen Besiedlung prägen das recht trockene Land an der südlichen und kalten Atlantikküste. Den Kontrast dazu bildet der Etoscha-Nationalpark mit vielen für uns exotischen Tieren.
Hinzu kommen lebendige Städte, die neben vielem Neuen auch gut erhaltene Bauten kolonialer Vergangenheit zeigen.

               

                

       


J.G. Seumes Spaziergang nach Syrakus – Abschnitt Dresden – Prag – Znojmo (Znaim)
Bericht zum Klubabend DWBV 20.01.2010 von Jürgen Schmeißer

J.G. Seume (1763 – 1810) – Bauernsohn, Theologiestudent, Musketier und Deserteur, Student mit Habilitation, Hofmeister, Erzieher, Sprachlehrer, Sekretär und Offizier, Korrektor beim Verleger Göschen in Grimma, Dichter und Übersetzer.
Im Jahre 1802 verwirkliche J.G. Seume seine Lieblingsträumerei: Er reiste von Grimma nach Syrakus auf Sizilien, er benutzte dabei nur selten die Kutsche und noch seltener das Schiff, er wanderte. 1803 berichtete Seume in seinem Reisebericht „Spaziergang nach Syrakus“ alltagsnah und kritisch über seine Erlebnisse.
 
In  Verknüpfung von Seumes historischem Bericht mit eigenen Tagebuchaufzeichnungen verknüpfte Jürgen Schmeißer (www.wanderideen.de) aktuelle Wandererlebnisse beim Nachvollziehen des Seumeschen Spaziergangs auf dem Abschnitt Dresden – Prag – Znojmo.
Eine Gruppe Dresdner begann 2008 die historischen Erfahrungen Seumes mit einem Wander- und Naturerlebnis in der Gegenwart zu verknüpfen. Sie starteten in Dresden und erreichten nach knapp 200 km in zehn Wandertagen über Usti, Litomerice, Melnik, Prag  den Ort Ricany u Prahy. Im Folgejahr wurde der Weg von Ricany über das Sazavatal, Humpolec, Jihlava, Telc, Vranov bis Znojmo zurückgelegt. Der diesjährige Weg wird sie von Znojmo über Wien bis Gloggnitz unterhalb des Semmmerings führen, bevor es in den kommenden Jahren über Maribor, Ljubljana, Venedig, Padua, Rom, Neapel bis nach Sizilien gehen soll.
Im Gegensatz zu Seume, der 1802 vorrangig die Poststraßen benutzte, wurden überwiegend Wanderwege in lieblicher Mittelgebirgslandschaft benutzt sowie bekannte und weniger bekannte Orte mit historischer Bausubstanz und alten Marktplätzen,  Schlösser und  Burganlagen als Wanderer ganz nah und entschleunigt erlebt.

               

               
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Mit dem Rotel erlebtes Patagonien – Von Santiago de Chile nach Ushuaia ans Ende der Welt
Beim Vereinsklubabend im Oktober entführte Hobbyfotograph Christian Schreiterer die 21 Zuschauer ans Ende der Welt. Dabei wurden 4168 km größtenteils mit dem rollenden Hotel „Rotel“ und zum Teil auch per Schiff zurückgelegt.
Ausgangspunkt der Reise war Santiago de Chile. Eine Stadt mit vielen Hochhäusern, Studenten und Fußwegen, die Abends hochgeklappt werden, berichtet unser Wanderfreund.  Nachdem wir die Großstadt hinter uns gelassen haben, geht es in südlicher Richtung durch die z.T. karge Landschaft Patagoniens. Hier kommt auf 4ha ein Schaf pro Jahr. Es folgen viele beeindruckende Bilder von zahlreichen Seen und Wasserfällen. Und immer wieder dazwischen der feuerrote Feuerdorn.
                                                                                                                                                                 
               

In der Patagonischen Schweiz kann man herrliche Vulkanberge bewundern, die wie wir erfahren, aber auch ganze Dörfer verschütten können. Im Valdivianischen Regenwald bestaunen wir die Orchidee „Löwenzahn“ und die Pantoffelblume. Aber nicht nur Eindrücke von der Flora vermittelt Christian den Zuschauern. Er hat mit dem Kondor, einem Gürteltier und freilebenden Guanacos auch aus der Tierwelt einige Schönheiten zu bieten.

Nach geplatztem und wieder reparierten Reifen auf der Route 40 geht es weiter zu den größten Seen Argentiniens, dem Lago Argentino, der 3x so groß ist wie der Bodensee und dem Lago Viedma, dem 2. größten See des Landes. Mit Perito Moreno als Teil des UNESCO Weltnaturerbes dem „Nationalpark Los Glaciares“ bestaunen wir  bis zu 80 m hohe Gletscherwände.

       

Im Nationalpark Torres del Paine genießen wir das schöne „Frühlingswetter“ im November. Weitere Seen wie Lago Pehoe, Lago Grey und Lago Nordenskjöld folgen. Bis wir schließlich die Magellan-Straße erreichen und Commerson Delphine beim Spielen beobachten. Nun sind wir in Feuerland und mit Ushuaia am „Fin del mundo“ am Ende der Welt. Hier ermöglicht uns das gute Wetter einen Blick auf die Darwinberge.
Nachdem wir Humbold-Pinguine beim Baden beobachtet haben, kehren wir mit Buenos Aires in die Zivilisation zurück und müssen mit 7spurigen Straßen kämpfen. Nach einem kleinen Tangotanz in La Boca, dem Künstlerviertel aus dem Diego Maradona herstammt, ist die schöne Reise schon wieder zu Ende.

Patagonien und Feuerland

"Vielfältige Eindrücke einer Reise im November 2008 durch den südlichsten Zipfel Südamerikas. Von Santiago de Chile geht es durch die süd-chilenische/argentinische Seenplatte der „patagonischen Schweiz“ mit vielen Vulkanen und Wäldern bis zur Hafenstadt Puerto Montt. Mit der Fähre vorbei am kürzlich ausgebrochenen Vulkan Chaitén weiter zur Carretera Austral, der Schotterstraße durch die Anden nach Süden. Die Einsamkeit der unendlichen Weiten Ostpatagoniens mit riesigen Weideflächen aber auch undurchdringlichen Regenwäldern beeindrucken ebenso wie spektakuläre Naturszenarien der Gletscher am Lago Argentino, im Paine-Nationalpark oder die karge und raue Natur auf Feuerland mit der Fahrt auf dem Beagle-Kanal zu den Robben und Pinguinen. Am „Ende der Welt“ in Ushuaia ist es Frühling und man bereitet sich auf Weihnachten vor."

Christian Schreiterer - Wandergruppe Turbine Nord



                                                                        

                           

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